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Sonnenbrillen-­Mode der
70er, 80er und 90er

„Retro“ & „Vintage“

Eine Beziehung mit Missverständnissen. Die Begriffe „retro“ und „vintage“ sind seit einigen Jahren in aller Munde. In vielen Fällen werden die Begriffe falsch interpretiert oder bewusst missbräuchlich verwendet. Der ahnungslose Konsument kann zwischen „retro“ & „vintage“ gar nicht mehr unterscheiden. In Bezug auf Mode und alte Sonnenbrillen lohnt sich jedoch eine Abgrenzung.

Retro: bedeutet generell‚ „Rückbesinnung auf eine vergangene Periode“.
Retro-Sonnenbrillen sind daher neue Reproduktionen, die auf dem Design alter Originale basieren.

Vintage: bezeichnet im klassischen Sinne einen „guten Jahrgang“.
Bei vintage Sonnenbrillen handelt es sich daher um alte Original-Sonnenbrillen, die sich aufgrund ihrer Qualität, Geschichte und Einzigartigkeit das besondere Prädikat „vintage“ verdient haben.

„Vintage“ bedeutet …

Alte Handwerkskunst, hochwertigste Materialen und authentische Designs.
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Die 60er

Neostyle, Persol Ratti, Ray-Ban

In den 60er Jahren standen zunächst die Funktionalität und die Zweckmäßigkeit der Brille im Vordergrund. Einzelne Hersteller wie Neostyle, Persol oder Ray-Ban fertigten teilweise in Handarbeit enorm stabile Brillen und Sonnenbrillen, die einzig und allein dem Schutz des Auges dienten. Diese Brillen zeichneten sich durch eine solide Verarbeitung und unbeschreibliche Qualität der Materialien aus. Allerdings brachten die massive Verarbeitung und die Verwendung von Mineralglas als Brillenlinse auch einen Nachteil mit sich, denn die Brille wurde durch die genutzten Materialien relativ schwer, was teilweise beim Tragen als sehr unangenehm empfunden wurde.

Die 70er

Sonnenbrillen werden “Mode”

Mit Beginn der siebziger Jahre änderte sich das Bild der Optik und erstmals stand nicht nur noch die Funktionalität im Vordergrund, sondern auch das Design. Der Slogan „Die Brille zum Kleid.“ prägte die damalige Veränderung. Fortan verwendete man kräftige Farben und variierte die Form und das Design der Sonnenbrille nach Belieben. Auch die Entwicklung von Kunststofflinsen anstelle der ursprünglichen Mineralverglasung eröffnete ungeahnte Möglichkeiten. Durch diese Innovation gelang es den Brillenglasdurchmesser enorm zu erweitern, da die Brille durch den Kunststoff anstelle des Glases viel leichter wurde. Das beste Beispiel dieser Entwicklung verkörpert die Futura-Serie von Silhouette. Diese Sonnenbrille aus dem Jahre 1971-73 war einfach riesig und erschien schon damals in einer limitierten Auflage. Trotz dieser unglaublichen Form schaffte es Silhouette stets Design, Qualität und Funktionalität zu vereinen.

Verlaufsgläser

Zu einem weiteren Merkmal der 70er Jahre wurden die so genannten Verlaufsgläser. Diese Sonnenbrillengläser verliehen der Brille nicht nur ein noch eleganteres Aussehen, sondern berücksichtigten gleichzeitig die Sonneneinstrahlung aus verschiedenen Winkeln. Darüber hinaus brachten die so genannten „Automatik-Linsen“ die Kunden ins Staunen. Diese Gläser passten sich automatisch der Lichtintensität an und verdunkelten sich automatisch entsprechend der Helligkeit.

Die wohl bedeutendste Entwicklung in der Optik der siebziger Jahre war die Erfindung des Materials ‚Optyl’ durch Wilhelm Anger. W. Anger entwickelte einen Kunststoff namens Optyl, der bis in die neunziger Jahre die Optik dominierte. Dieser Kunststoff war zugleich leicht und beständig, löste kaum allergische Reaktionen aus und schien selbst über Jahrzehnte hinweg nie etwas von seinem Glanz zu verlieren.
Viele große Marken wie Dior, Dunhill, Playboy, Paloma Picasso oder Carrera ließen ihre Brillen und Sonnenbrillen in dem Optyl-Werk von Wilhelm Anger in Österreich produzieren. Dementsprechend ist in den meisten Qualitätssonnenbrillen das Optyl-Zeichen und die Innenschrift „made in Austria“ zu finden.

Die 80er

In den 80er Jahren baute Optyl seine Vormachtstellung aus und eröffnete weitere Werke in Österreich, Deutschland, Frankreich und Kanada. Damals erkannten auch andere renommierte Marken, dass mit optischen Accessoires ein gutes Geschäft zu machen ist und entwickelten verstärkt ihre eigenen Kollektionen. Bugatti, Cartier, Colani, Jaguar, Lacoste und Porsche stiegen groß ins Geschäft mit ein. Porsche revolutionierte sogar den Markt mit seinem Patent der auswechselbaren Gläser. Die Möglichkeit die Sonnengläser selbst wechseln zu können, machte die Porsche Modelle 5623 und 5621 zu Bestsellern.

Der Sonnenbrillen-Chic

Aber auch andere Marken machten durch Weiterentwicklungen auf sich aufmerksam. So verwendete Colani beispielsweise Titan als Material für seine Fassungen/Rahmen und Christian Dior produzierte randlose Brillen. Design und Qualität von Sonnenbrillen erreichten zu dieser Zeit ihren Höhepunkt.

Neben der geschichtlichen Entwicklung von Design und Material gab es darüber hinaus einige Marken, die ihrem Konzept treu blieben. So produzieren Zeiss, Ray-Ban und Persol noch heute teilweise Brillengläser bzw. Sonnenbrillen mit Mineralverglasung, um damit ihren Anspruch nach Qualität zu unterstreichen. Denn trotz des erhöhten Gewichtes haben Mineralgläser gegenüber Kunststofflinsen einige Vorteile, wie z.B. die erhöhte Kratzfestigkeit.

Alpina und Cazal

Abseits des Mainstreams etablierten sich damals noch weitere Marken durch ihre eigene Philosophie, die hier nicht unerwähnt bleiben soll. Die beiden deutschen Marken Alpina und Cazal verkauften ihre Sonnenbrillen millionenfach, in dem sie ein ganz bestimmtes Klientel bedienten. Alpina entwickelte Sonnenbrillen für jegliche Art von Sport und feierte durch das legendäre M1 Modell großen Erfolg. Cazal hingegen erreichte durch extrovertiertes Design und gewagte Farben weltweites Renommee in den 80er Jahren.

Die 90er

Verspielt und Innovativ

Mit Beginn der 90er Jahre wurde das Design der Brillen zunehmend bunter und verspielter. Viele Details schmückten die Rahmen und zahlreiche Neuentwicklungen belebten den Markt. Eine Innovation jener Zeit war das Material ‚Titan-Flex’. Dieses Material besitzt ein Formgedächtnis und biegt sich dadurch nach einer Verformung automatisch in den Ausgangszustand zurück. Somit wird die Brillenfassung viel flexibler und elastischer.

Design und Qualität

Aber ganz gleich was die Grundlage für die Erfolgstorys der einzelnen Marken war; eines haben sie noch heute alle gemeinsam: Das Image unverwechselbarer Qualität und Designs. Aus diesem Grund schmücken sich zahlreiche Promis mit den kostbaren Originalen, um damit ihrer Persönlichkeit eine besondere Note zu verleihen.

Celebrities

Celebrities und Sonnenbrillen – eine Symbiose
Al Pacino
Al Pacino
Al Pacino
Al Pacino
Linda Farrow 6031
Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger
Persol 58230 Ratti
Christopher Walken
Christopher Walken
Cartier Vendome Santos
Dan Aykroyd
Dan Aykroyd
Ray Ban Wayfarer
Daniel Radcliffe
Daniel Radcliffe
Algha Savile Row Round
Don Johnson
Don Johnson
Elvis Presley
Elvis Presley
Harrison Ford
Harrison Ford
Algha Savile Row Panto
John Lennon
John Lennon
Algha Round
Johnny Depp
Johnny Depp
Ray Ban Shooter
Peter Fonda
Peter Fonda
Ray Ban Olympian I DeLuxe
Steve McQueen
Steve McQueen
Persol 714 Ratti Folding
Stevie Wonder
Stevie Wonder
Yoko Ono
Yoko Ono
Porsche 5620
Celebrity-Brillen
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