Lunor

Zeitloses Brillendesign neu definiert

Die Lunor-Brillengeschichte

Eine Brille von Lunor könnte man fast für eine antike Brille halten. Genauso gut würde eine 90er Lunor-Vintagebrille in der aktuellen Kollektion kaum auffallen. Raffinierte Details, minimalistisches Design und zeitloses Understatement machen die Lunor-Brillen besonders.

Die Brillenmarke Lunor beschreibt sich selbst mit den Worten „Der Trend geht, die Qualität bleibt.“ Oder mit „Lunor. Das vintage Original.“ Ehrlich gesagt können auch wir vintage Experten keine besseren Worte für das deutsche Traditionsunternehmen finden.

Die Geschichte von Lunor beginnt 1991 als sich der Stuttgarter Optikermeister Gernot Lindner dazu entschließt, eine eigene Brillenkollektion zu entwerfen.
Lindner gilt als einer der größten Sammler für antike Brillen weltweit. Er verfügt über tausende verschiedener Fassungen aus drei Jahrhunderten. In der Optikerbranche ist er für seinen herausragenden Qualitätsanspruch bekannt. Wen wundert es da, dass Lindner seine allerersten eigenen Brillen gleich aus purem Gold fertigt. Aus 16 Karat Feingold und 2 Karat Platin, um genau zu sein.

Entsprechend nennt er seine Brillenmarke Lunor, was sich auch dem Französischen von Lunette D’or (Goldbrille) ableitet. Die Goldbrille gibt Lunor nicht nur den Namen, sondern wird vom ersten Tag zum Markenzeichen der Firma und ist es bis heute geblieben.

Wenn Sie Glück haben, ist eine dieser seltenen Echtgoldbrillen auf unserer Lunor-Onlineshop-Seite verfügbar.

Lunors Philosophie ist minimalistisches Design ohne modische Effekte und Markenlogos

Antike Brillen neu interpretiert

Gernot Lindner macht von Anfang an keinen Hehl daraus, dass sich seine Lunor Brillen an Formen antiker Brillen orientieren. Ganz im Gegenteil; er stellt die zeitlosen Designs der antiken Brillen in den Vordergrund und verzichtet völlig auf modische Details und Markenlogos. Minimalistische Brillen sagenhafter Qualitäten sind das logische Resultat.

Ebenso schlicht kennzeichnet Lindner seine Brillenmodelle mit römischen und arabischen Zahlen. Die erste Lunor-Kollektion, die Goldbrillen, benennt er mit I (römisch 1).

Dabei achtet er darauf, dass alle Lunor I Modelle die gleiche Charakteristik aufweisen. Im Falle der Lunor I Serie sind es die inzwischen legendären Schiebebügel. Diese Brillenbügel lassen sich teleskopartig zusammenschieben und sorgen dafür, dass die Brille in ein klitzekleines Etui passt. Daher werden diese Lunor Brillen auch Teleskopbrillen genannt.

Den verschiedenen Glasformen gibt Lindner dann arabische Zahlen.
0 steht für eine rechteckige Glasform, 1 für achteckig, 2 für die Form einer liegenden Tonne, 3 für rundlich, 4 für oval … 7 für eine halbmondförmige Lesebrille … 11 für sechseckig, 12 für eine kreisrunde Form … 18 für eine eckige Pantoform, usw.

Die Lunor I-1 ist somit eine achteckige Metallbrille mit Schiebebügeln, die Lunor I-4 eine ovale Metallbrille mit Schiebebügeln, die Lunor I-12 eine runde Brille mit Schiebe- bzw. Teleskopbügeln und die Lunor I-18 ein eckige Panto Teleskop-Brille.

Diesem System der Brillenbezeichnung bleibt der Optikermeister lange Zeit treu.

Seine zweite Kollektion an Metallbrillen trägt logischerweise den Namen „Lunor II“. Hier ist ein filigraner Steckbügel (adaptable temple) das Alleinstellungsmerkmal. Eine Lunor II-1 ist folgerichtig eine achteckige Metallbrille mit Steckbügeln und die ovale Lunor Brille mit den Steckbügeln heißt Lunor II-4.

Lunor II Pantobrille Vergoldet

Wir haben hier die Besonderheiten der beliebtesten alten Lunor Kollektionen mal kurz zusammengefasst.

  • Lunor I: Metallfassung mit teleskopartigem Schiebebügel
  • Lunor II: Metallfassung mit anatomisch anpassbarem Steckbügeln
  • Lunor II-A: Metallfassung mit filigranen Steckbügel mit Acetatüberzug
  • Lunor V: elegante Fassung mit Metallbügeln und Pads aus reinem Titan
  • Lunor V-A: sportlich elegante Fassung mit Bügeln aus einer Acetat-Metallkombination und Pads aus reinem Titan

Innerhalb der Optiker-Branche wird Lunor zum Synonym für Qualität, was auch den herausragenden Legierungen der Metallfassungen zu verdanken ist. Da sich nicht jeder Brillenträger eine Echtgoldbrille leisten kann, produziert Lunor selbstverständlich auch Brillen, welche „nur“ 22kt vergoldet sind. Die Galvanik, welche Lunor seit Beginn in Deutschland durchführen lässt, sucht dabei ihresgleichen. Dabei sind die Bezeichnungen wie antik kupfer, antik gold, antik silber, bicolor, gold-plattiert, platin-plattiert ebenso eindrucksvoll wie das Ergebnis selbst.

Selbstredend ist jede Lunor Brille ‚made in Germany‘.

Die Erfolgsgeschichte geht weiter: Die Lunor-Brillen der 2000er

2005 verkauft Gernot Lindner Lunor an einen befreundeten Optiker-Kollegen, welcher die Erfolgsgeschichte weiterschreibt. Heute gibt es zahlreiche Lunor Brillenkollektionen, die inzwischen manchmal auch etwas anders heißen, sich aber in den zeitlosen Designs treu geblieben sind.

Dazu zählen beispielsweise …

  • Lunor XXV: Faltbrille aus Edelstahl. Durch einen besonderen Mechanismus sehr kompakt faltbar.
  • Lunor Swing: Metallfassung mit Schaukelsteg. Der Schaukelsteg garantiert durch selbstständige Anpassung an den Neigungswinkel der Nase einen optimalen Tragekomfort.
  • Lunor Titan MT: Brillenfassung aus 100% Titan mit W-Steg.
  • Lunor Comfort II: Metallfassung mit markantem Oberrand und aufwändig gearbeitetem Acetat-Steckbügel
  • Lunor Advantage: Titanvollrandfassung mit filigranen und flexiblen Bügeln
  • Lunor Classic: Sehr leichte Randlosbrille mit W-Steg
  • Lunor Classic V: Randlose Brille aus 100% Titan kombiniert mit Acetat-Bügeln
  • Lunor Classic VI: Randlose Brille aus 100% Titan kombiniert mit speziellen Metallbügeln
  • Lunor Comfort: Äußerst dünne Garnitur aus Titan und ß-Titan mit innovativen Bügeln
  • Lunor Combi: Fassung mit Acetat-Oberrand, Metallteile 100% Titan
  • Lunor Imperial: Acetatfassung mit schönen ornament-verzierten Metallbügeln aus 100% Titan
  • Lunor Prestige II-A: Titanfassung mit Acetat-Innerrand, Titanpads und Acetatbügeln
  • Lunor Acetat: Acetatfassung mit besonderem Lunor-Scharnier und funktionalen Nieten

… und noch einige weitere Lunor Brillenserien mehr.

Eine Brille wird zum sammlerobjekt
Steve Jobs macht die Marke Lunor weltberühmt

Obwohl sich Lunor auf das Wesentliche konzentriert und auf plakative Werbekampagnen verzichtet, gibt es dennoch ein prominentes Gesicht, welches sehr eng mit der Marke Lunor verbunden ist.

Die Rede ist von Steve Jobs, der eine Lunor Brille neben dem Rollkragenpullover zu seinem Markenzeichen machte. Das Brillenmodell „Lunor Classic Round“ kaufte sich der Apple-Gründer allerdings selbst. Diese randlose Lunor-Brille trug Steve Jobs täglich und auch auf dem Cover seiner Biographie ist Jobs mit der „Classic Round“ zu sehen. Lunor erfuhr erst einige Zeit später davon und merkte dann einen signifikanten Absatzsprung bei der „Steve Jobs Brille“. 

Von einer Echtgoldbrille, vollrand mit Teleskopbügeln, hin zu einer minimalistischen Randlosbrille für den wohl bekanntesten Mann der Computerindustrie: Vielfältiger kann ein Brillen-Spektrum eigentlich nicht sein. Und dennoch sind alle Lunor Brillen unverwechselbar in ihrer zeitlosen Eleganz.

Auch wenn die Steve Jobs Brille sicherlich das bekannteste Lunor-Modell ist, sind wir dennoch besonders stolz auf die Echtgoldbrillen der allerersten Lunor-Serie, welche wir kürzlich in unserem vintage Onlineshop anbieten konnten. Soweit uns bekannt ist, wurden davon insgesamt nur 100 Stück produziert.

Diese Brillen könnten Ihnen auch gefallen

Ihre Bestellung wird am 17.5. verschickt

Ihre Bestellung wird am 17.5. verschickt

Wir machen einen Kurzurlaub.