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Vintagebrillen

Ein Markt mit Substanz

Cartier Katalog

Vom Flohmarkt zur festen Größe im Designmarkt

Wie Vintagebrillen wirtschaftliche Relevanz entwickelten

Vintagebrillen sind von einem Randthema für Liebhaber und Sammler zu einem eigenständigen Segment innerhalb der Mode- und Designwelt geworden. Sie stehen für Individualismus, Wertigkeit und Nachhaltigkeit.

Über Jahre hinweg hat sich daraus ein Markt entwickelt, der auf Qualität, Erfahrung und echter Nachfrage basiert. Kurzlebige Trends spielen dabei eine untergeordnete Rolle. Entscheidend ist zeitloses Design, das auch Jahrzehnte später noch funktioniert.

1. Die Vorteile für den Kunden

Um die vielen Vorzüge einer Vintagebrille erklären zu können, ist es hilfreich, sich zunächst die unterschiedlichen Käufertypen anzuschauen

Die Lieblingsbrille ersetzen

Der Beständige

Dieser Käufertyp trägt ein bestimmtes Brillenmodell seit Jahren oder sogar Jahrzehnten. Aufgrund von Passform, Qualität, Design oder Funktionalität ist diese Brille Teil der eigenen Identität geworden.

Aussagen wie „Man kennt mich nur mit dieser Brille“ oder „An meine Brille kommt nichts heran“ hören wir häufig.

Geht die Lieblingsbrille nach vielen Jahren verloren oder kaputt, ist die Freude groß, wenn das identische Modell bei uns wiedergefunden wird.

Ein zusätzlicher Vorteil: Die Gläser aus der alten Brille können in das neu erworbene vintage Modell eingesetzt werden und müssen nicht neu beim Optiker gekauft werden – insbesondere bei teuren Gleitsichtgläsern eine erhebliche Ersparnis.

Vintage Sunglasses für Herren

Wenn die Lieblingsbrille zu einem Teil von dir wird

Christian Roth Runway Brille für Karl LAGERFELD Catwalk zu sehen im berühmten "W Magazine" von 1995 und wurde eigens für das Outfit der Models angefertigt

Diese Christian Roth Brillen waren Einzelanfertigungen für den Laufsteg

Individualität statt Austauschbarkeit

Der Individualist

Dieser Käufertyp sucht bewusst das Besondere. Keine Massenware, keine Austauschbarkeit und am liebsten etwas, was es tatsächlich nur einmal gibt. 

Selbst limitierte Serien renommierter Designerbrillen sind diesen Individualisten zu gewöhnlich, denn schließlich gibt es auch diese hundertfach auf der Welt.

Von einer alten ungetragenen vintage Brille hingegen, beispielsweise aus den 70ern oder 80ern, existieren teilweise nur noch eine Handvoll Exemplare – oder sogar nur Einzelstücke.

Viele Künstler und Prominente gehören zu dieser Gruppe, denn sie möchten etwas Besonderes tragen, was wirklich niemand anders hat und was auch nicht mit Geld zu vervielfältigen ist.

Stil als Ausdruck der Persönlichkeit

Der Fashion Enthusiast

Zu diesem Käufertyp zählen häufig jüngere Menschen, die sich stark an ihren Vorbildern aus Musik, Film oder Kunst orientieren und deren Stil bewusst aufgreifen. Mode ist für sie Ausdruck von Persönlichkeit – nicht nur ein kurzlebiger Trend.

Entsprechend sparen sie gezielt auf bestimmte Vintagebrillen, die von bekannten Persönlichkeiten getragen wurden oder eine klare gestalterische Handschrift besitzen. Dabei geht es weniger um das bloße Kopieren eines Looks, sondern um Authentizität und Wiedererkennbarkeit.

Eine Herausforderung sind dabei oft die Preise, denn prominente Träger wählen nicht selten besonders seltene und hochwertige Modelle. Hinzu kommt, dass bestimmte Fassungen nach einem öffentlichen Auftritt stark nachgefragt werden.

Dennoch zeigt die Erfahrung, dass diese Käufe selten unüberlegt sind. Bei ungetragenen Modellen bleibt der Wert in der Regel stabil. Für viele Fashion Enthusiasten ist die Vintagebrille daher nicht nur ein stilistisches Statement, sondern auch eine bewusste Entscheidung für Qualität und Substanz.

Aufgrund der Wertstabilität ungetragener Vintagebrillen sind diese Käufe in der Regel gut abgesichert. Für viele Käufer ist das jedoch nicht der eigentliche Antrieb, sondern vielmehr die Grundlage, sich intensiver mit bestimmten Modellen, Marken oder Designepochen zu beschäftigen.

Aus dieser vertieften Auseinandersetzung entsteht bei einigen schließlich eine echte Sammelleidenschaft.

Kein Trend – sondern Erfahrung

Der Brillensammler

Bei Sammlern steht selten die Wertsteigerung im Vordergrund, sondern Emotion, Design und Geschichte. Viele Sammlungen entstehen aus persönlichen Erinnerungen.

Mit wachsendem Wissen beginnt häufig ein gezielter Handel innerhalb der Sammlerszene.

Wer sich intensiv mit einer bestimmten Brillenmarke oder generell mit dem Thema „Vintagebrillen“ beschäftigt, lernt im Laufe der Zeit, welche Modelle besonders selten und entsprechend wertvoll geworden sind.

Trifft ein Sammler dann auf einen Anbieter, der nicht über diese Erfahrungswerte verfügt, kann er ein echtes Schnäppchen machen. Dieses Schnäppchen kauft er natürlich; selbst dann, wenn er das angebotene Modell bereits in seiner Sammlung hat. Ist der Zustand besser als das vorhandene Exemplar, dann wird das neu erworbene Modell behalten und das alte verkauft. Falls nicht, dann umgekehrt, um mit dem Gewinn ein anderes Modell zu erwerben.

Der Zustand ist dabei entscheidend – kleinste Mängel können den Wert massiv mindern.

Für ein ungetragenes Exemplar im tadellosen Zustand zahlen einige Brillensammler Höchstpreise. Doch der kleinste Kratzer kann genügen, um den Wert einer vintage Sonnenbrille um 90% zu mindern.

Genau dieser Aspekt unterscheidet Vintage-Sunglasses.de von anderen Anbietern, denn wir achten penibel darauf, dass wir die alten Brillen-Originale in einem einwandfreien Zustand anbieten; selbst, wenn diese schon Jahrzehnte alt sind.

Fast alle unserer Brillen sind daher „New Old Stock“, also ungetragene Exemplare aus kleinen Muster- oder Lagerbeständen bei den damaligen Herstellern bzw. Händlern.

Falls es doch kleinere Lagerungsspuren gibt, beschreiben wir diese akkurat, denn sie gehören eigentlich auch zum Charme einer alten vintage Brille und verkörpern deren Authentizität. 

Zudem gibt es einen weiteren Käufertyp, der sich nicht an kleinen Gebrauchsspuren stört.

Qualität, die heute kaum noch produziert wird

Der Umwelt- und Qualitätsbewusste


Für diesen Käufertyp steht insbesondere die Nachhaltigkeit der alten Brillen im Vordergrund. Allein die Tatsache, dass es diese Brillen bereits gibt und keine neuen Ressourcen dafür verbraucht werden müssen, ist ein überzeugendes Argument.

Hinzu kommt die herausragende Qualität der alten Originale. Damals wurden die Brillen und Sonnenbrillen produziert, um ein Leben lang zu halten – heute werden Kollektionen für eine Saison entworfen.

Sie stammen aus einer Zeit, in der Materialien, Fertigungstiefe und Haltbarkeit eine andere Rolle spielten als heute: dickere Azetate, massive Metalle, aufwendige Details – Dinge, die wirtschaftlich kaum noch darstellbar sind.

Diese Kunden erkennen den Wert einer alten Brillenfassung, denn Langlebigkeit und Qualität relativieren den Preis.

Herausragende Qualität - Lunor Teleskopbrille

Wertarbeit mit liebe zum Detail: Lunor Teleskopbrille

Alle Käufertypen eint eines: die bewusste Auseinandersetzung mit dem Thema Vintagebrillen. Alle verfügen über Vorkenntnisse oder Erfahrungswerte, wenngleich aus einer ganz unterschiedlichen Motivation heraus.

Wir sind immer sehr froh, wenn die alten Modelle, welche wir mühsam aufgestöbert haben, in wertschätzende Hände gelangen.

2. Die Vorteile für den Verkäufer

Vintagebrillen sind limitiert, einzigartig und nicht vergleichbar. Noch schwieriger ist es, diese Brillen in einem ungetragenen Zustand zu finden – denn eigentlich ist es paradox, dass eine jahrzehntealte Brille neuwertig sein kann.

Es gibt für viele Modelle keinen Mitbewerber, der die gleichen Brillen anbietet – erst recht nicht in einem so tadellosen und ungetragenen Zustand wie zum Beispiel bei uns.

Das führt dazu, dass die Verkäufer den tatsächlichen Wert dieser Raritäten bewahren können und sich nicht auf Rabattschlachten einlassen müssen. Unsere Aufgabe – und die der wenigen anderen Verkäufer – ist es, diese Raritäten sichtbar und verfügbar zu machen.

Die schönste vintage Brille wird nie verkauft werden, wenn diese über Jahrzehnte irgendwo in einer Optiker-Schublade schlummert und potenzielle Interessenten keine Kenntnis darüber haben. Durch den Händler kann ein Modell von einer Schublade in Lissabon auf eine Nase in Tokio gelangen.

Vintagebrillen sind lagerstabil, klein, wertbeständig und zeitlos. Die Beschaffung ist aufwendig, aber genau das macht den Unterschied. Mehr dazu, wir an diese Brillen kommen und was getan werden muss, bevor ein Modell verkauft werden kann, erfahren Sie hier: „Unser Engagement für Ihre Vintagebrille“ 

Die bewusste Kaufentscheidung der Brillen-Liebhaber reduziert zudem die Retourenquote erheblich.

Hinzu kommt die Möglichkeit der Differenzbesteuerung, die zum Beispiel bei Antiquitäten angewendet werden kann – allerdings verbunden mit hohem bürokratischem Aufwand. Letztlich überwiegen aber die klaren Vorteile. Vintage-Sunglasses.de existiert nicht ohne Grund seit 2006.

3. Vorteile für die Optiker-Partner

Optiker profitieren auf zwei Arten: 

  • Zum einen durch den Verkauf alter Lagerware oder Muster-Bestände. Für Freude sorgt dabei nicht nur der zusätzliche Umsatz, sondern auch, dass wir uns selbst um Lösungen kümmern – beispielsweise um das Korrigieren von Lagerungsspuren oder kleineren Mängeln.

Und

  • Zum anderen durch den gezielten Zukauf gesuchter Modelle für ihre Kunden.
    Unser Sortiment dient den Optikern als lebendiger Katalog historischer Fassungen. Wenn ein Kunde sein geliebtes Brillenmodell ersetzt haben möchten und Optiker-Kollegen dann das passende Exemplar bei uns finden, ist die Freude bei allen Beteiligten groß.

4. Vorteile für die Gesellschaft

Unsere gemeinsame Umwelt

Für alte vintage Brillen werden keine neuen Rohstoffe abgebaut oder Energien verbraucht – der CO₂-Fußabdruck ist im Vergleich zur Neuproduktion minimal.

Inzwischen ist das Umweltthema allgegenwärtig und viele Firmen inszenieren ihre Produkte als „grün“ oder „klimaneutral“, was häufig nur Augenwischerei ist. Sie produzieren Waren und erwerben im Gegenzug ein Klimazertifikat, welches die mit der Produktion verbundene Kohlenstoffemission ausgleichen soll. Dieser Prozess wird dann endlos wiederholt.

Eine vintage Brille dagegen beeinflusst das Klima nicht mehr. Vorhandene Produkte so lange wie möglich zu nutzen – das ist Nachhaltigkeit.

Steuerbehörden und Allgemeinheit

Vintageware wird zurück in den Wirtschaftskreislauf geführt. Diese Ware wurde bereits einmal versteuert und ist oftmals über die Jahre abgeschrieben worden. 

Durch den Ankauf und Weiterverkauf der vintage Brillen werden erneut Steuern fällig, die entsprechend abgeführt werden.

Es entstehen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen – ein realer Mehrwert.

Gibt es auch Nachteile?

Einziger Punkt ist die eingeschränkte Gewährleistung, die sich aus dem Alter der Brillen ergibt. Allerdings sind diese vintage Brillen so hochwertig gefertigt worden, dass sie ein Leben lang halten.

In über 20 Jahren kam es lediglich zweimal zu materialbedingten Defekten – beide Male konnten wir Ersatz liefern.
Im Vergleich zu Neuware sehen wir auch hier keine relevanten Nachteile.

Zusammenfassung

Vintagebrillen sind eine Win-win-Situation:

1. Käufer erhalten ein einzigartiges Qualitätsprodukt.
2. Verkäufer profitieren von Marktstabilität.
3. Partner erzielen unerwartete Erlöse.
4. Die Umwelt wird geschont.
5. Die Allgemeinheit profitiert wirtschaftlich.

Fragen, die unsere Kunden uns zum Thema „Der Markt für Vintagebrillen“ gestellt haben:

Warum ist der Vintagebrillen-Markt ein „Markt mit Substanz“?

Weil er nicht auf kurzfristigen Trends basiert. Der Markt lebt von realer Nachfrage, begrenzten Stückzahlen und nachvollziehbaren Qualitätsmerkmalen. Sowohl Käufer als auch Händler profitieren von längeren Produktlebenszyklen, geringerer Austauschbarkeit und einer bewussten Kaufentscheidung.

 

Steigt der Wert von Vintagebrillen mit der Zeit?

Bei bestimmten Modellen lässt sich über Jahre hinweg eine stabile oder auch steigende Nachfrage beobachten – insbesondere bei begrenzter Verfügbarkeit, zeitlosem Design und ungetragenem Zustand. Entscheidend sind dabei Marke, Modell, Material, Zustand und die langfristige Marktentwicklung.

Auffällige Preissprünge entstehen häufig dann, wenn einzelne Modelle von prominenten Persönlichkeiten getragen werden. Solche Effekte sind jedoch meist kurzfristig. Nach einem ersten Anstieg pendeln sich die Preise in vielen Fällen wieder auf ein realistisches Marktniveau ein – allerdings selten auf das ursprüngliche Ausgangsniveau vor dem öffentlichen Auftritt.

Nicht jede Vintagebrille eignet sich gleichermaßen für eine langfristige Wertentwicklung. So verlieren beispielsweise einige Persol-Modelle aus den 1960er- und 1970er-Jahren heute an Wert, da das damals verwendete Azetat mit der Zeit spröde wird und die Brillen schnell brechen können. Aus diesem Grund führen wir solche Modelle nicht mehr.

Andere Marken und Serien – etwa bestimmte Cartier-Modelle – zeigen hingegen seit vielen Jahren eine kontinuierliche Preisentwicklung. Für Käufer bedeutet das vor allem eines: Vintagebrillen verlieren ihren Wert in der Regel deutlich langsamer als viele vergleichbare Designerfassungen aktueller Kollektionen.

Dennoch sollten Vintagebrillen nicht als Spekulationsobjekt betrachtet werden. Je nach persönlicher Motivation sind sie entweder ein exklusives Gebrauchsgut oder ein sorgfältig ausgewähltes Designer-Sammlerstück – in beiden Fällen mit Substanz.

Wie wird die Echtheit der Vintagebrillen sichergestellt?

Vintagebrillen müssen eindeutig zuordenbar sein – in Bezug auf Hersteller, Serie und Produktionszeitraum. Auswahl, Prüfung und Aufbereitung erfolgen mit fachlicher Erfahrung. Einige der Kriterien haben wir auf der Seite „Retro vs Vintage – Wie Sie eine Retrobrille von einer Originalbrille unterscheiden können ...“ dokumentiert.

Auch die Quelle der Brille ist ein wichtiges zusätzliches Kriterium. Ein Bezug direkt vom Hersteller bzw. der damaligem Vertriebs-Organisation oder von einem Optiker mit entsprechenden Nachweisen muss weniger intensiv geprüft werden als zum Beispiel ein Ankauf von einer Privatsammlung.

Am Ende zählt die Expertise des Händlers. Wir zum Beispiel können die Authentizität jeder Brille garantieren, die wir bei Vintage-Sunglasses verkaufen.

 

Sind Vintagebrillen nicht meist gebraucht? Wie viele ungetragene alte Brillen gibt es überhaupt noch?

Tatsächlich ist die Verfügbarkeit und damit das Angebot gebrauchter Brillen viel größer als die von neuwertigen Vintage-Brillen, die als „New Old Stock“ bezeichnet werden. Um so älter eine Brille ist, um so rarer wird sie in der Regel auch.

Die meisten Vintagebrillen in unserem Sortiment sind ungetragen und stammen aus alten Lagerbeständen oder Geschäftsauflösungen. Sie sind original, neu und wurden nie im Alltag getragen – unterscheiden sich damit klar von Second-Hand-Brillen.

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